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Stefans Segelseiten

Brandaris Race 2002 - Seite 3

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Je näher wir an Terschelling herankommen, desto größer werden die Probleme. An unserer Backbordseite liegt eine Sandbank, und vor uns steht eine Wand von Schiffen. Der Wind ist völlig eingeschlafen und wir haben ablaufendes Wasser. Wir kommen noch mit Geschwindigkeitsüberschuß auf und wissen kaum noch, wohin wir steuern sollen.

Mit unserem Tiefgang von 1,60 m sind wir gegenüber den kleineren Schiffen klar benachteiligt, wir können nicht so dicht an die Sandbank heran. Vor uns ist alles dicht - Stau wie auf dem Emscherschnellweg im Berufsverkehr. Das kann ja heiter werden.

Stau vor Terschelling Es wird immer flacher - Sandbank an Backbord

Es wird an allen Seiten immer enger. Wir müssen Vorbereitungen treffen, um nicht auf die anderen Schiffe aufzulaufen, der Skipper lässt den Anker klarmachen. Neben uns muss schon ein Schiff die Maschine starten, um eine Kollision zu vermeiden. Es ist zum Verzweifeln - das Ziel ist greifbar nahe, aber es geht nichts mehr.

Die Schiffe vor uns kommen immer näher Für den Notfall wird der Anker klargemacht

Es muss mit allen Tricks gearbeitet werden - vor uns versuchen Sie, sich mit Hilfe einer Stange von uns und der Sandbank fortzubewegen. Wir tun es ihnen nach und können ein Auflaufen knapp vermeiden. Das Schiff an Steuerbord setzt vor lauter Verzweifelung den Anker.

Es wird mit allen Mitteln versucht, vorne zu bleiben Die ersten werfen den Anker aus

Plötzlich teilt uns der Skipper mit, das von achtern wieder Wind aufkommt - wir besetzen wieder alle Stationen und harren der Dinge, die da kommen. Und wie sie kommen - die Schiffe hinter uns kriegen den Wind zu erst ab und kommen mit einem Affenzahn von hinten auf.

Plötzlich kommt viele Schiffe von hinten angerauscht Es wird überall verdammt eng

Dabei kommt es zu dramatischen Situationen, es ist einfach nicht genug Platz für alle da. Mehr gibt es auf der nächsten Seite.

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