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Brandaris Race 2003 auf der ALIDA - Seite 4
Das Wetter war leider nicht mehr so schön wie am Samstag, es war bedeckt und auch der Wind ließ mit einer
Stärke von 1-2 Beaufort stark zu wünschen übrig. Das mäßige Wetter und die Nachwirkungen des Vorabends drückten zunächst etwas auf die Stimmung.
Aber als wieder die Segel gesetzt wurden, hellten sich die Gesichter wieder auf. Dazu waren wir schließlich an Bord, wir waren ja nicht zum Vergnügen unterwegs.
Mit vereinten Kräften wurden die großen Segel gesetzt. Die Arbeit sorgte dafür, dass wieder Leben in die müden Knochen kam, und so wurde es doch noch ein schöner Segeltag.
Bei dem gemütlichen Tempo konnte Remco unter Beweis stellen, dass er nicht nur ein ausgefuchster Skipper sondern auch ein guter Gitarrespieler und Sänger ist.
Die ALIDA-Band sorgte mit zwei Gitarren und einer Mundharmonika für gute Stimmung an Bord.
Das wir bei dieser Gelegenheit fast eine grüne Tonne über den Haufen gefahren haben, soll hier nicht unerwähnt bleiben.
Es ist halt gut, wenn man sich auf seine Besatzung verlassen kann und andere mit aufpassen. Aber auch in dieser Situation zeigte Remco eine blitzschnelle Reaktion. Es wurde sofort die Maschine angeworfen, die
Segel wurden schnell dichtgenommen und so kamen wir doch noch an der Tonne vorbei.
Die Fähre FRIESLAND passierte uns auf dem Weg nach Harlingen und sorgte mit Ihrer Bug- und Heckwelle dafür, dass noch einmal Bewegung ins Schiff kam.
Dann kam aber auch schon wieder der Hafen von Harlingen in Sicht und unser Törn näherte sich dem Ende.
Zum Abschluß passierten wir noch die 3-Mast-Barkentine THALASSA und den 2-Mast-Toppsegelschoner BANJAARD. Solche Rahsegler sind doch immer wieder ein toller Anblick.
Nach dem Anlegen wurden die Seesäcke gepackt und es fand das große Abschiednehmen statt. Das obligatorische Mannschaftsfoto wurde natürlich auch noch gemacht. Das unten stehende Foto wurde mir auch von
Johannes Boeckmann zur Verfügung gestellt. Wir haben viel Spaß gehabt und es werden sicherlich einige im nächsten Jahr wieder auf der ALIDA mitfahren.
Netterweise hat mich dann Michel Schürmann noch bei meinem Auto abgesetzt, wodurch mir ein erneuter langer Fußmarsch erspart geblieben ist. Dafür noch einmal herzlichen Dank.
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