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Am nächsten Tag ging es wieder los. Der Regen hörte bald auf, dafür frischte der Wind mehr und mehr auf (bis Windstärke 6), leider aus der für uns ungünstigsten Richtung. Als wir die Landabdeckung verließen, gab es auch kräftigen Seegang mit Wellen über 1m Höhe.
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Die Seefestigkeit aller Leute an Bord wurde erstmalig richtig auf die Probe gestellt. Es gab aber kaum Ausfälle. Zu Bedauern war unser Smutje Evelyn und die diensthabende Küchencrew, die bei diesen Umständen noch für unser leibliches Wohl sorgen mussten. Unter Deck war es echt heftig.
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Die Segelmanöver erforderten viel Kraft und alle an Bord mussten mit anpacken. Man hat schnell begriffen, dass man alleine nicht viel erreicht. Die Manöver klappen nur, wenn man zusammenarbeitet - eine sehr positive Erfahrung.
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Nach viel Arbeit ist aber auch wieder Ruhe und Erholung angesagt. Wenn es keine Arbeit mit den Segeln gab, wurden die Pausen für ein Nickerchen oder ein gutes Buch genutzt.
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Unser Skipper Diederik musste seinen Törnplan aufgrund des ungünstigen Windes und der hohen Wellen mehrfach über den Haufen werfen. Letzten Endes hat er es aufgegeben gegen Wind und Wellen anzukämpfen, nachdem wieder das Marineehrenmal in Laboe in Sicht kam, wo wir gestern erst hergekommen sind.
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Nach einer Wende sind wir mit maschineller Unterstützung wieder an Marstal vorbei bis Aerösköbing gefahren. Dort war der Hafen allerdings rappelvoll - war also nichts mit Landgang. Wir haben dann halt draußen geankert.
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