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Stefans Segelseiten

Mit der "Engelina" über die Ostsee - Seite 5

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Ziel des heutigen Törns war Sonderborg auf der dänischen Insel Als. Leider kam der Wind genau aus der Richtung, wo wir hinwollten - also war heftiges Manövertraning angesagt. Eine Wende kam nach der anderen. Nachdem uns die "Engelina" zu Beginn zweimal beim Wenden sprichwörtlich verhungert ist, hatten wir so langsam den Bogen raus. Jeder bemühte sich die Sache gleich richtig zu machen, da jede unnötige Wende mächtig viel Kraft kostete.

Segeln hart am Wind Mark aus England am Ruder und unser 2. Maat, Suzanne Simone aus Holland, Simone aus der Schweiz und Peter aus Schleswig-Holstein (von hinten nach vorne)

Mark war der einzige Mitsegler an Bord (ausgenommen natürlich die Besatzung), der über eine gewisse Segelerfahrung auf größeren Segelschiffen verfügte. Mark hat schon einen Törn um Spitzbergen mitgemacht, ich glaube auf der "Norderlicht". Mark hat nicht nur am Ruder eine gute Figur gemacht, er hat sich auch bei allen anderen Arbeiten im wahrsten Sinne des Wortes "voll reingehängt".

Je stärker der Wind wurde, desto mehr Spaß hatte auch Skipper Diederik an der Segelei. So ab Windstärke 5 aufwärts fing er langsam an sich wohlzufühlen ...

Skipper Diederik und Suzanne beim Nachsetzen der Klüver Skipper Diederik und Suzanne beim Nachsetzen der Klüver

Abend hatten wir nach den Anstrengungen natürlich alle reichlich viel Hunger. "Smutje" Evelyn sorgte jeden Tag prima für unser leibliches Wohl. Am Anfang der Woche wurde ein Arbeitsplan für jeden Tag der Woche ausgehängt - morgens, mittags, abends Küchendienst, Flur putzen und Toiletten reinigen. Auf diesem Plan konnte sich jeder eintragen, so dass an allen Tagen ein anderes Team bei der Arbeit geholfen hat. Besonders beliebt war natürlich die Reinigung der Toiletten - aber im Vergleich zu den abendlichen Koch- und vor allen Dingen Spülaktionen war das glaube ich das kleinere Übel....

Jolanda und Rut aus der Schweiz beim Küchendienst (v.l.) Kochen auf einem Segelschiff unter erschwerten Bedingungen - da bleibt kein Auge (beim Zwiebelschneiden) und keine Hose trocken - siehe Evelyn Blick in unsere Kabine - das Aufräumen vorher habe ich vergessen ...

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