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Stefans Segelseiten

814. Hamburger Hafengeburtstag 2003 - Seite 2

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An den drei Tagen des Hafengeburtstages wurde dem Publikum einiges geboten. Es gab ein Schlepperballett, Feuerlöschboote, Staffelflüge über der Elbe, Starts- und Landungen von Wasserflugzeugen, Wasserskivorführungen, Fallschirmspringen auf eine Plattform in der Elbe, Hubschrauberflüge, ein tolles Feuerwerk, und, und, und ...

Die Fallschirmspringer sind übrigens nicht alle trocken gelandet. Einige der folgenden Fotos stammen von meinem Segel- und Kubrickgenossen Paul Müller aus Langwedel. Hierfür noch einmal herzlichen Dank!

Feuerlöschboot - Foto: Paul Müller Feuerwerk über dem Hafen - Foto: Paul Müller
   
Schlepperballet - Foto: Paul Müller Fallschirm-Zielspringen auf eine Plattform in der Elbe

Die Großsegler "KRUZENSHTERN" und "MIR" hatten direkt an den Landungsbrücken festgemacht und bildeten zusammen mit dem Museumsschiff "RICKMER RICKMERS" eine imposante Kulisse. Während aller drei Tage war "Open Ship" für kleines Geld und dementsprechend groß war der Andrang der Besucher auf den Schiffen.

Die KRUZENSHTERN  an den Landungsbrücken Die MIR an den Landungsbrücken Grosser Andrang bei Open Ship Museumsschiff RICKMER RICKMERS

Auf der "MIR" war es während der Tage in Hamburg überwiegend reichlich voll. Die Touristen waren überall auf dem Schiff zu finden, auch dort wo sie nichts zu suchen hatten. Selbst die Kabinen (Kubricks) der Besatzung bzw. der Trainees waren nicht sicher. Man konnte nur dafür sorgen, die eigenen Wertsachen am Mann zu tragen. Eine Tasse von der "MIR", die ich mir als Souvenir gekauft hatte, ist trotzdem auf der Strecke geblieben :-(

Da an Bord auch Essen und Getränke angeboten wurden, konnte man anschließend die leeren Becher, Flaschen und Teller aus den unmöglichsten Winkeln kratzen. Auch auf das nagelneue Deck wurde keinerlei Rücksicht genommen. Da wurden Zigaretten und Zigarren munter ausgetreten, die Kippen flogen überall herum. Und die Toiletten auf der "MIR", die aufgrund der geringen Rohrquerschnitte nun wirklich kein Toilettenpapier abkönnen (dafür stehen Eimer neben den Toiletten bereit), wurden trotz eindeutiger Hinweisschilder in deutscher Sprache trotzdem munter mit Papier gefüttert. Mit dem logischen Effekt, das zeitweilig die gesamte Anlage verstopft war. Das fand ich ehrlich gesagt ganz schön Scheiße. Nach den Erfahrungen des ersten Tages versuchte man dann auch an den nächsten Tagen, die interen Bereiche etwas rigoroser abzuschotten - geklappt hat das aber nicht wirklich.

Na, ja, trotz allem Chaos war der Hafengeburtstag eine gelungene Veranstaltung. Aber ich war froh, als es am Sonntag dann endlich los ging. Zunächst legte die "KRUZENSHTERN" mit Schlepperhilfe ab, dann folgte auch die "MIR", ebenfalls mit Hilfe eines Hafenschleppers. Wir haben für die Auslaufparade noch Tagesgäste mitgenommen, die dann bei Twielenfleet auf ein Fahrgastschiff nach Hamburg übergesetzt wurden. Von da an war dann ziemlich leer und man hatte zum ersten Mal wirklich Ruhe an Bord. Meinen Törnbericht über den eigentlichen Segeltörn findet Ihr an anderer Stelle unter Törnberichte, oder klickt einfach hier.

Ablegen der MIR zur Auslaufparade - Foto: Paul Müller Die KRUZENSHTERN auf dem Weg zur Auslaufparade

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