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Im Anschluß an den Törn von Travemünde bis Bornholm habe ich noch eine Übernachtung und die Tagesfahrt am Sonntag gebucht.
Rein zufällig ;-) fand an diesem Abend ein Treffen des Freundeskreises der Khersones statt. In festlicher Atmosphäre sollte das 10-jährige Bestehen des Vereins gefeiert werden. Von dem Bornholm-Törn blieb außer mir lediglich noch Ulrich aus Leipzig mit an Bord, in dessen Kabine ich dann auch verfrachtet wurde.
Anstatt in Kabine 148a musste ich dann ein paar Türen weiter in Kabine 139a. Vom Freundeskreis wurde ein großes kaltes Buffet mit Bier vom Faß und diversen anderen hochgeistigen Getränken aufgefahren, wozu auch die Besatzung eingeladen war. Auch ich als Nichtmitglied konnte gegen eine entsprechende Kostenbeteilung daran teilnehmen,
was ich der Einfachheit halber auch getan habe.
Natürlich wollte man mich dann gleich auch als Mitglied anwerben, aber da ich es mit der Vereinsmeierei nicht so habe, habe ich dankend abgelehnt.
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Darüber hinaus wurde die Khersones mit mehreren Bildwänden mit Fotos vom Schiff und der Arbeit an Bord ausstaffiert. Da waren wirklich tolle Fotos dabei, die einen guten Eindruck vom Schiff und verschiedenen Situationen an Bord vermittelten.
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Und vor allen Dingen hat man Kapitän M. Sukhina endlich einmal an Deck gesehen - und dass sogar in Paradeuniform !!! Das hatte in der Woche vorher übrigens wirklich Seltenheitswert. Wenn überhaupt, hat man den Kapitän außerhalb der offiziellen Begrüßung nur mal auf der Brücke gesehen - und selbst das nur selten. Ist halt ein vielbeschäftigter Mann.
Die Stimmung an Bord wurde noch durch einen Shanty-Chor verstärkt, der zur Feier des Tages diverse Lieder zum Besten gab. Danach zeigten die Kadetten, dass auch sie sehr musikalisch sind und trugen einige ukrainische Lieder vor.
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Die ganze Veranstaltung erhielt durch die Seemannslieder, die Atmosphäre des Fischereihafens und die vorbeifahrenden Schiffe auf der Trave einen Rahmen, wie er besser nicht hätte sein können. Das Schiff auf dem Foto unten rechts ist übrigens die Luxus-Dreimast-Bark Seacloud II, die von Travemünde kam.
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Nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung begann allerseits ein heftiges Kampftrinken, wobei Ulrich und ich uns lieber herausgehalten haben. Wir haben dann die Gelegenheit genutzt und sind noch einmal in aller Ruhe
über die Bummelmeile der Travemünder Woche gelaufen.
Zur Tagesfahrt am nächsten Tag gibt es nicht viel zu erzählen - kurz gesagt: Sch... Wetter, Sch... Wind und Sch... voll - das war absolut nicht mein Ding. Bei schönerem Wetter und mehr Wind hätte es sich ja vielleicht noch gelohnt.
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